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Sony entfernt Spiele aus PS Plus - so bleibt der Service frisch.

By BellaFeb 10,2026

Für Gamer, die gerne eine große Auswahl an Titeln ausprobieren, ohne für jeden den vollen Preis zu zahlen, sind Videospiel-Abonnementdienste fantastisch. Es ist jedoch frustrierend, wenn ein Spiel, das man sehnlichst erwartet hat, vollständig aus dem Dienst verschwindet. Warum ziehen Unternehmen wie PlayStation und Xbox regelmäßig Spiele aus Diensten wie PlayStation Plus und Xbox Game Pass zurück, auch ihre eigenen First-Party-Titel? Kürzlich gab ein Sony-Manager eine Erklärung, zumindest aus der Sicht von PlayStation.

In einem Game File-Interview mit Nick Maguire, Vice President of Global Services bei PlayStation, wurde das Thema des regelmäßigen Entfernens von Spielen aus dem Dienst angesprochen. Erst im vergangenen Mai entfernte das Unternehmen über 20 Titel. Einige dieser Streichungen sind einfach nachvollziehbar – wie das Ausscheiden von Grand Theft Auto 5 aus dem Dienst, wahrscheinlich aufgrund auslaufender Lizenzvereinbarungen mit Drittanbietern. Überraschender ist es jedoch, ältere Sony-First-Party-Spiele wie Infamous: Second Son, Resistance: Fall of Man und Resistance 2 von der Liste gestrichen zu sehen.

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"Unser Katalog umfasst derzeit etwa 80 kuratierte Spielesammlungen", antwortete Maguire. "Unser Ziel ist es, das Angebot frisch zu halten und neue Titel einzuführen. Gelegentlich bedeutet das, eine Auswahl von Spielen gleichzeitig zu entfernen, um eine ansprechende Auswahl zu erhalten und Abonnenten zu helfen, neue Erfahrungen zu entdecken."

Im gesamten Interview betonte Maguire auch den anhaltenden Erfolg von PlayStation Plus und stellte fest, dass die Nutzerbindung "noch nie höher war". Obwohl er nicht direkt kommentierte, wie sich die jüngsten Abonnementpreiserhöhungen darauf auswirkten, noch spezifische Abonnentenzahlen nannte, erläuterte er Sonys Strategie für die Auswahl der hinzuzufügenden Spiele. Das Unternehmen sucht beispielsweise nach "Möglichkeiten, eine Reihe zu vergrößern", wie das Hinzufügen eines Spiels zum Dienst kurz vor der Veröffentlichung seines Nachfolgers. Er fügte hinzu, dass Sony etwa ein neues klassisches Spiel pro Monat hinzufügen möchte, obwohl es aufgrund des für die Emulation erforderlichen Aufwands schwierig sein kann, dies konsequent umzusetzen.

Eine Strategie, die PlayStation bald nicht einführen wird, ist der Xbox-Ansatz, eigene First-Party-Spiele am Erscheinungstag in den Dienst aufzunehmen. "Wir sind unserer Gesamtstrategie treu geblieben", erklärte Maguire. "Wir planen derzeit nicht, Spiele zum Start im Dienst zu veröffentlichen."

Sony kündigte kürzlich die Neuzugänge für PlayStation Plus im Juli an, darunter Diablo 4, SNKs The King of Fighters XV und Don't Nods Jusant.

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